Interkulturelle Glücksmomente

Der Glücksatlas 2016 hat es wieder bestätigt: In Schleswig-Holstein leben die glücklichsten Deutschen! Man mag sich jetzt fragen, was das mit interkulturellem Austausch zu tun hat. Es ist doch aber so: Wer nicht zufrieden mit sich und seinem Leben ist, gönnt meist auch anderen kein persönliches Glück. Unzufriedene sind so sehr mit ihrem eigenen Leid beschäftigt, dass sie keine Zeit haben, sich mit Neuem und gar Fremden zu beschäftigen.

 

In der Hoffnung, dass diese Rechnung stimmt, ließe sich das also auf Schleswig-Holstein folgendermaßen übertragen: Da die Schleswig-Holsteiner ein glückliches Völkchen sind, sind sie auch bereit, sich für Unbekanntes zu öffnen, können anderen helfen, sich zu integrieren und gleichzeitig Besonderheiten der eigenen Kultur nahebringen. Und so schließt sich der Kreislauf. Da die Schleswig-Holsteiner sich Neuem gegenüber öffnen, machen sie neue Erfahrungen, kommen voran und sind dadurch glücklicher.

 

Ein Abend in Kiel im Oktober 2016. Es finden gerade die Interkulturellen Wochen unter dem Schwerpunktthema „Zusammen leben“ statt. In einer Stunde wird dem Publikum Einlass in die Niederdeutsche Bühne gewährt. Sie freuen sich teilweise schon im Vorraum auf die „Traumzeit: Eine Reise um die Welt mit Musik, Tanz und Märchen“. Die Niederdeutsche Tanzgruppe ist schon da und bereit für eine Probe.

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Bernadett Skala,
Bildungsreferentin beim
Schleswig-Holsteinischen Heimatbund