Freitag, 30. September 2022

Zehn Jahre: Das Kammermusikfest Sylt feiert Geburtstag

KulturzeitschriftZehn Jahre: Das Kammermusikfest Sylt feiert Geburtstag

Auf der Nordseeinsel Sylt steht seit 2012 ein jährlich stattfindendes, sommerliches Kammermusik-Festival auf dem Programm: das Kammermusikfest Sylt. An den verschiedensten Orten auf der ganzen Insel wird seither an fünf Tagen im Juli Kammermusik auf höchstem musikalischem Niveau zum Klingen gebracht.

Warum gerade auf Sylt? Für die Festivalgründer Malte Ruths und Claude Frochaux hatte Sylt mit seiner ganz besonderen Umgebung schon immer eine sehr faszinierende Wirkung: fast ein wenig der Welt entrückt. Die Landschaft ähnelt für sie manchmal fast einer Mondlandschaft, mitten in wilden Dünen stehend, nur Dünen und Heidegras um sie herum und ein Stück Himmel über Ihnen – manchmal sieht man nichts Anderes mehr um sich herum. Hier kann man die Welt vergessen, man kann einfach das Hier und das Jetzt und den Wind genießen.
Malte Ruths hat familiäre Wurzeln im schleswig-holsteinischen Festland, was wohl die Liebe zum nordischen Wind erklärt. Als er dann mit seinem Mann Claude Frochaux auf Sylt zum ersten Mal Urlaub machte, entdeckte auch der italienische Cellist seine Liebe zur Insel. Und er war sich sicher: Hierher passt ein Festival, das mit Liebe gemacht ist. Kammermusik am Meer, Virtuosität auf der Insel, in dieser geheimnisvollen Landschaft mit wunderschöner Natur, die so vielfältig ist: Hier sollte es sein! Die Landschaften sind überall auf der Insel unterschiedlich – von Nord nach Süd. Irgendwie ist Sylt für ihn eine kleine Insel – und doch eine große! Und die Insel hat klare geografische Grenzen, die man einmal im Jahr, an fünf Tagen im Juli, komplett mit Musik füllen kann. Und drumherum rauscht das Meer, das auf der Insel alles diktiert. „Musik an einem so speziellen und wunderbaren Ort zu denken, der so stark von der Natur beeinflusst ist und nur gemeinsam mit ihr bestehen kann, hat eine ganz besondere Kraft. Musik ist seit jeher mit der Natur verbunden und die Natur war schon immer eine Inspirationsquelle für die Menschen – sei es künstlerisch oder ästhetisch, sei es für den eigenen inneren Frieden oder dafür, sich an einem bestimmten Ort besonders heimisch zu fühlen. Gleichzeitig hat auch die faszinierend-abstrakte Welt der Musik einen starken Einfluss auf die Menschen, auf ihre Empfindungen und Emotionen. So treffen an dieser Stelle zwei fantastische Welten zusammen“, schildert Claude Frochaux. Und so sollte etwas ganz Besonderes, etwas Stimmungsvolles auf der Insel entstehen: ein atmosphärisches Festival mit individuellen Themen und Geschichten, um Musik für alle anzubieten. Das Festival wollte von Beginn an zeigen, dass klassische Musik nicht verstaubt ist, sondern für alle Generationen eine Bereicherung ist, ein farbenreiches Erlebnis – ganz nah und erfahrbar. Herausragende und individuelle befreundete internationale Künstler:innen mit meisterhaftem technischen Können kommen seither sehr gern jeden Sommer aus Europa und der ganzen Welt auf die Nordseeinsel und folgen der Einladung von Claude Frochaux. Alle Musiker:innen tragen dann gemeinsam dazu bei, ein kammermusikalisches Fest mit brillanten Interpretationen zu feiern. Und auch für sie ist die Insel Sylt etwas ganz Besonderes und liegt ein bisschen „außerhalb der Welt“. Für viele von ihnen fühlt sich die Nordseeinsel nicht wirklich wie eine Insel in Deutschland an – manchmal sind sie ganz überrascht darüber, an welch magischem Ort sie hier gelandet sind. Gemeinsam mit dem Publikum tauchen sie dann ganz in eine „Musikwelt am Meer“ ein.


Um welche „Musikwelt“ geht es eigentlich? Was für eine Art Kammermusik wird präsentiert, was steht auf dem Festival-Programm? Die Besonderheit der Programmierung des Kammermusikfest Sylt liegt darin, dass es jährlich unterschiedliche Themen gibt, die auch grafisch auf den Plakaten, den Programmheften und der Website passend zu einem ganzen Kammermusikfest-Universum gestaltet werden: ein Gesamtkunstwerk, gebildet durch Gestaltung, Atmosphäre, Künstler:innen und Programm. Zum Jubiläum ZEHN im Sommer 2022 werden diese Themen erstmals zusammengesetzt. Es sind Themen wie „Zauberwelten“ oder „Dolce Vita“, „Heimat?“, „Colours“ oder „Mirrors“. Sie fügen sich zusammen zu einer großen Jubiläums-Konzertgeschichte mit Musik, die eine Zeitspanne von über 400 Jahren präsentiert. Mit Querverbindungen der einzelnen musikalischen Epochen, sind Konzerte mit einem vielfältigen Programm zu erleben – mit Werken von Ludwig van Beethoven bis Antonin Dvorak, von Franz Schubert bis Nino Rota und Arvo Pärt u.v.m. Wenn Claude Frochaux davon erzählt, wie er seine Programmideen konzipiert, hört man ihm gerne zu: „Ich habe es schon während des Studiums geliebt, mir Programme auszudenken. Ich glaube fest daran, dass die Musik immer etwas erzählen möchte. Und für mich ist Musik nicht nur ‚schön‘, sondern sie wirkt auf mich wie ein Buch, eine Erzählung. Und so führt sie mich automatisch auch zu einem bestimmten inhaltlichen Thema.“ Es kommt also eins zum anderen: Die Musik führt hin zu einem Thema – und innerhalb dieses Themas kann man dann passende Musik erklingen lassen. Der Titel „Dolce Vita“ beispielsweise drückt es ja schon aus: Italienische Musik stand hier im Vordergrund, dargestellt durch verschiedene Jahrhunderte. Die Programmierung ist dabei aber auch immer ein Prozess: Nach den anfänglichen Ideen, die dann weiterentwickelt werden, entsteht die Zusammenstellung der Stücke, die in einem großen inhaltlichen Bogen präsentiert werden sollen – in einer Erzählung des gesamten Themas, des Festival-Programms. Das erste Thema „Heimat?“ war zunächst ein ganz besonderes, verbunden mit der Frage: Findet das Festival auf der Insel Sylt wohl seine Heimat? „Heimat?“ ist zugleich auch der Titel eines Werks des österreichischen Komponisten Werner Pirchner für Klaviertrio. Es war das allererste Stück, das 2012 bei der ersten Ausgabe des Kammermusikfest Sylt gespielt wurde – zum einen als Begrüßung, aber eben auch als Idee, mit den ersten Tönen eine neue Heimat für das Festival ins Leben zu rufen. Und ja, diese Heimat wurde gefunden und das Kammermusikfest Sylt hat sich nach zehn Jahren sehr gut etabliert. Die Sommerkonzerte sind an ganz verschiedenen Orten der Nordseeinsel zu erleben: von der Nord- zur Südspitze, vom Weststrand bis zum Weißen Kliff. Dabei wurden von Beginn an Kooperationspartner vor Ort gesucht, Institutionen, mit denen eine Zusammenarbeit gestaltet werden kann. Verschiedene Sylter Kirchen sind wunderbare Konzertorte für das Kammermusikfest geworden. Darunter befinden sich die Westerländer Kirchen St. Nicolai und St. Niels sowie St. Martin zu Morsum, eine der ältesten Kirchen der Insel.

Auch die Morsumer Kulturfreunde konnten mit dem Festival eine gute Kooperation aufbauen, die gegenseitig sehr bereichert. Vom Kammermusikfest Sylt wird seither das Muasem Hüs in Morsum bespielt – ein heller Ort, der sehr gut geeignet ist für Matinée- oder Nachmittagskonzerte. Mit allen Partnern gibt es ein befruchtendes „Geben und Nehmen“ in der Zusammenarbeit. Der Sylter Verein Söl’ring Foriining ist mit dem Sylt Museum in Keitum ebenfalls ein langjähriger, freundschaftlicher Partner des Festivals geworden. So wird das historische Museum jeden Sommer mit klassischer Musik gefüllt. Neben den historischen Orten und Kirchen ist auch der festliche Friesensaal dabei, ein Gemeindesaal, der lange nicht mehr in Nutzung war. Ein nachbarschaftlicher Kulturverein hat diesen Saal wiederhergerichtet, direkt wurde der Kontakt gesucht, um auch dort Konzerte stattfinden lassen zu können. Die Akademie am Meer im Klappholttal mit ihrer mittlerweile über einhundertjährigen Tradition als Bildungseinrichtung aus der revolutionären Reformbewegung der 1920er Jahre gehört ebenfalls zu den Konzertorten. Die ausgesuchten Spielstätten sind bewusst alle sehr unterschiedlich gewählt und zeigen ihren ganz eigenen Charakter. So kann das Publikum – sowohl Tourist:innen als auch einheimische Insulaner:innen – immer wieder neue Orte entdecken, die in ganz andere spezifische Welten eintauchen lassen. Überall dort ist es möglich, klassische Musik intensiv zu erleben: mit besonderer Nähe zum Publikum; der Hingabe, mit der sich alle Mitwirkenden der Musik widmen und mit der Freude am Dialog über das Gehörte und Gespielte. Gleichzeitig ist das Kammermusikfest Sylt weiterhin auf Entdeckungstour nach spannenden Spielstätten, denn auch die Festivalmacher stoßen immer wieder auf Orte, die sie bisher noch nicht kannten. So werden kontinuierlich neue Verbindungen auf der Insel geschaffen. Auch im sozialen Bereich: Denn eine große Bereicherung für das Festival ist auch das besondere soziale Engagement in Zusammenarbeit mit Sylter Institutionen. Mit den Sylter Werkstätten hat das Festival schon sehr viele schöne Veranstaltungen auf die Beine gestellt: von Benefizkonzert über Workshops bis hin zu musikalischer Gestaltung eigener Feste. Ganz im Sinne des Prinzips „Geben und Nehmen“ greifen die Werkstätten dem Festival wunderbar unter die Arme, zum Beispiel, wenn mal eine Bühne mit einem großen Bus transportiert werden muss. Auch die Kreismusikschule in Westerland ist dem Festival sehr zugeneigt und wird zum Probenort während des Festivals: Außerdem finden dort die KmfSylt-Kinderkonzerte im wunderschön gestalteten Kleinen Musiktheater statt, die seinerzeit der Leiter der Schule mit viel Herz eingerichtet hat. Hier können auch die Kleinsten in die faszinierende Welt der klassischen Musik eintauchen. Mit dieser Vielfalt der Konzertorte und -formen möchte das Kammermusikfest Sylt möglichst alle Menschen erreichen und miteinander verbinden. Über die Kammerkonzerte in größeren und kleineren Besetzungen hinaus werden junge Menschen jeder Herkunft bis zum Alter von 29 Jahren zu allen Konzerten kostenfrei eingeladen, somit werden ihnen neue Höreindrücke eröffnet. Immer wieder neue, kurzweilige Konzert-Formate bietet auch die Kammermusik to go: musikalische Momente an ungewöhnlichen Orten, wie beispielsweise im Fashion-Store Roy oder im Beachhouse Westerland, bei denen Interessierte in lockerer Atmosphäre Kammermusik lauschen können oder ein Stückchen Musik im Vorbeigehen zum Mitnehmen haben. 2022 feiert das Kammermusikfest Sylt das große Jubiläum ZEHN. Dabei blickt das Festival festlich zurück auf eine Dekade sommerlicher Musik auf der Nordseeinsel Sylt. Der inhaltliche Reichtum des Kammermusikfestes wird von seinem Beginn im Jahr 2012 bis heute präsentiert. Die Jubiläumsausgabe stellt aber auch den großen europäischen Bogen heraus, der sich im Programm der letzten Festivaljahre zeigt: die Vielfältigkeit der Themen und Traditionen und der Reichtum des Kontinents in seiner Diversität und Individualität. Der Austausch der Kulturen und Musiker:innen sind das Herz der (klassischen) Musik – mit einer Heimat mitten auf der Nordseeinsel Sylt.

Kathrin Rusch
Musikwissenschaftlerin

Sa23jul(jul 23)20:00Do28(jul 28)22:30Kammermusikfest Sylt: Jubiläum ZEHN10 Jahre Sommerkonzerte, zauberhafte Themen, besondere Orte

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