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2024Mi26jun19:308. Sinfonieorchestersüd_windRubrikMusikVeranstaltungsart(einmalige) Veranstaltung

Zeit

26. Juni 2024 19:30(GMT+02:00)

Veranstaltungsort

Deutsches Haus Flensburg

Berliner Platz 1, 24937 Flensburg

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Details

Georges Bizet (1838–1875)
„L’Arlésienne“ Suite Nr. 1

John Stevens (*1951)
Grand Concerto 4 Tubas für Tuba-Quartett und Orchester (2010)

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Sinfonie Nr. 4 A-Dur „Italienische“ op. 90

Wir bieten eine Werkeinführung vor dem Konzert an.

Flensburg: 18.45 Uhr – Husum: 19.30 Uhr – Rendsburg: 19.00 Uhr

Das Programm des letzten Sinfoniekonzerts der Spielzeit weckt die Reiselust nach südlichen Gefilden: Eröffnet wird der Abend mit Georges Bizets berühmter „L’Arlésienne“-Suite. „Es war ein eklatanter Flop inmitten der schönsten Musik der Welt“, so beklagte Alphonse Daudet 1872 die durchgefallene Uraufführung seines Theaterstücks L’ARLÉSIENNE. Bizet jedoch vertraute auf die Kraft seiner Musik und arrangierte kurz darauf die Ouvertüre und Zwischenaktmusiken der Bühnenmusik zu einer Suite für den Konzertsaal. Die Partitur zeigt einmal mehr sehr eindrucksvoll Bizets großes Gespür für exotisches Kolorit und seine besondere Fähigkeit, Charaktere und Stimmungen lebendig werden zu lassen. Für den provenzalischen Ton nutzte er Melodien und typische Tänze der südfranzösischen Volksmusik.

Normalerweise findet man in einem klassischen Sinfonieorchester nur eine Tuba. John Stevens‘ Grand Concerto verlangt jedoch erstmals in der Musikgeschichte gleich vier davon als Solisten. Musikalisch knüpft der Komponist – selbst ein bekannter Tubist – an die amerikanische Tradition an, die von Komponisten wie Aaron Copland, George Gershwin und Leonard Bernstein geprägt wurde und zeigt die überraschende Vielfalt und Kunst des Tubaspiels in all seinen Facetten – gute Laune garantiert!

Als eine „lustige Sinfonie, die ich auf das Italien mache“, kündigte Felix Mendelssohn Bartholdy seine vierte Sinfonie 1830 aus Rom an. Sie entstand als das musikalische Kaleidoskop eines Landes, das der junge Komponist euphorisch und wie im Rausch in sich aufgenommen hat, eine Begeisterung, die gleich in den ersten Takten ungebändigt alles mit sich reißt und von Venedig über Florenz, Rom und Neapel zum musikalischen Tagebuch einer „unglaublichen Reise“ geworden ist.