Juni 2019

05jun19:00Kiel: "Gestade in Fernen" - Von Krieg und Zerstörung zum Wunder der SchöpfungWandelkonzert im Flandernbunker mit dem "Ensemble Reflexion K" und Gerald EckertFlandernbunkerRubrik:Musik

Details

Geschaffen für Krieg und Zerstörung steht der Flandernbunker in Kiel heute für die Idee von Geschichtsvermittlung und Frieden auf der Welt. Diesen Kontrast hat der Eckernförder Komponist Gerald Eckert mit seinem „Ensemble Reflexion K“ musikalisch und literarisch herausgearbeitet für ein Wandelkonzert, das am Mittwoch, den 5. Juni um 19 Uhr im Flandernbunker uraufgeführt wird. Karten können unter info@kriegszeugen.de und telefonisch unter 0431 – 260 630 9 (So 11-17 Uhr, Mo-Mi 11-15 Uhr) reserviert werden. Das Konzert ist leider nicht barrierefrei, eine Vorbestellung wird empfohlen.

„Gestade in Fernen“ lautet der Titel dieses Konzerts, zu dem sich Musiker und Besucher durch den Flandernbunker bewegen. Die MusikerInnen präsentieren dabei in unterschiedlichen Räumen des Kieler Bunkers Werke von Brigitta Muntendorf, Gerald Eckert, Johannes Kalitzke und Dieter Schnebel. Die Kompositionen entstanden in den Jahren von 1988 bis 2016 und beschäftigen sich mit dem Thema Krieg, Tod und Schmerz, aber auch mit dem menschlichen Fehlverhalten, das dies ausgelöst hat. Ihnen liegen Textfragmente von Heinrich Böll, Paul Celan, Raoul Schrott und dem Stabat Mater Dolorosa aus dem 13. Jahrhundert zugrunde. Sie werden in Kontrast gesetzt zu den lebensbejahenden mittelalterlichen Gegengesängen über das „Wunder der Schöpfung“ von der Äbtissin Hildegard von Bingen. Diese Gesänge aus den Jahren 1150 bis 1160 werden von der Gast-Sopranistin Irene Kurka vorgetragen. Für das „Ensemble Reflexion K“ musizieren Beatrix Wagner, Flöte; Burkart Zeller, Violoncello sowie Gerald Eckert, Violoncello und Klangregie. Das Konzert wird gefördert von der Landeshauptstadt Kiel.

Das Ensemble Reflexion K ist Deutschlands nördlichstes Solistenensemble für Neue Musik und hat seinen Sitz in Eckernförde. Dort bespielen die ebenso hochrangigen wie leidenschaftlichen MusikerInnen eine eigene Konzertreihe in der St. Nicolai-Kirche, sowie, mit abwechselnden Gastensembles, das alle zwei Jahre stattfindende internationale Provinzlärm-Festival. CD- und Rundfunkaufnahmen entstanden mit fast allen deutschen Rundfunksendern. 2016 erfolgte eine Nominierung für den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“.
Eintritt: Euro 12 / ermäßigt Euro 8

 

Foto: Jens Rönnau

 

 

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