28. April 2019: Mit Michael Mattern durch seine große Ausstellung im Nissenhaus Husum

35,00

28. April 2019: Künstlerführung mit Michael Mattern im Nissenhaus Husum, gemeinsames Mittagessen in Hartmann´s Landküche.

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Beschreibung

Künstlerführung in Husum mit Michael Mattern

Das NordfrieslandMuseum. Nissenhaus in Husum zeigt aktuell in einer großen Einzelausstellung mehr als 100 Arbeiten des Itzehoer Künstlers Michael Mattern. Am Sonntag, den 28. April 2019, um 11 Uhr erwartet uns der Künstler dort und geht mit uns durch seine große Ausstellung! Anschließend: Dreigängige Nachbesprechung bei Klaus Thieme, der seine Landküche extra für uns aufmacht!

Der Preis für dieses erstklassige, exklusive Kunstevent beträgt 35 €, inkl. Eintritt, Führung, 3-Gänge-Menü, exkl. Getränke.

Michael Matterns Kunst

Michael Mattern arbeitet seit 1989 auf der Basis technischer Form- und Funktionslogiken an der Weiterentwicklung des Konstruktivismus. Die technisch anmutenden Bilder des “Hannibal Lecter unseres technophilen Zeitalters” (Bernd Roloff) setzen sich aus Teilen von Konstruktionszeichnungen technischer Geräte zusammen, die längst Teil unseres Alltags geworden sind, in ihrer Funktion jedoch kaum noch wirklich verstanden werden. Durch seine künstlerische Auseinandersetzung, seine Neuanordnung und künstlerische Interpretation weist Mattern auf diese Diskrepanz zwischen Verwendung und Verstehen hin und eröffnet so eine neue Sicht und Ein-Sicht auf eine technisierte Welt in der wir gezwungen sind zu leben.

Das “innere Entstehungsgeschehen” der Alltagsgegenstände

“Mein Interesse gilt nicht dem „äußeren Erscheinungsbild“ der technischen Gegenstände, wie es z.B. bei Konrad Klapheck dargestellt wurde – viel mehr interessiert mich das „innere Entstehungsgeschehen“”, so der Künstler. In seinem Konzept heißt es weiter:

“Technische Gegenstände erleichtern den Alltag (Haushaltsgeräte) und retten Leben (Medizin) – sie manipulieren jedoch auch (TV, Handy, PC), kontrollieren (Überwachung) und vernichten Leben (Waffen).

In meinen Arbeiten lenke ich den Blick auf das Innere dieser Gegenstände, die so prägend für unsere Zeit sind. Der Konstruktivismus bekam durch mich mit der Verwendung technischer Form- und Funktions-Logiken eine neue Richtung, weil ich sichtbar machen möchte, was nicht (für jeden) sichtbar ist.”

Weitere Infos zur Ausstellung

“Wir arbeiten nicht für die Kunst an der Wand, sondern für die Kunst im Kopf! Aber mit diesem Kopf gehen wir durch jede Wand” – Der Ästhetik-Professor Bazon Brock über Michael Mattern