Zeit
Veranstaltungsort
Museumsinsel Lüttenheid
Lüttenheid 40, 25746 Heide
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In der zweiten Ausstellung des Kunstvereins Heide unter dem Titel „Wo der Wind weht“ setzen sich drei Künstler aus den Metropolregionen Hamburg und Bremen m Rahmen des Dithmarscher Kunstgriff-Projektes mit
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In der zweiten Ausstellung des Kunstvereins Heide unter dem Titel „Wo der Wind weht“ setzen sich drei Künstler aus den Metropolregionen Hamburg und Bremen m Rahmen des Dithmarscher Kunstgriff-Projektes mit der norddeutschen Landschaft auseinander. Die Vernissage der Ausstellung findet am Sonntag, dem 23. August 2026, um 12.00 Uhr in der Museumsinsel, Lüttenheid 40 in 25746 Heide statt und präsentiert Kunstwerke von Manuela Mordhorst, Frauke Biermann und Uwe Hansmann.
Diese Künstler vereinen in ihren Arbeiten verschiedene künstlerische Ausdrucksformen wie abstrakte Malerei, Installation und Bildhauerei, um die norddeutsche Landschaft durch ihre individuelle Linse zu interpretieren, wobei jeder Künstler eine eigene Stimmung und Perspektive verkörpert.
Manuela Mordhorst stellt Papier-Arbeiten und Strukturbilder aus – in Techniken, die sowohl traditionell als auch innovativ sind. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine klare Formensprache aus, die trotz ihrer technischen Ähnlichkeiten zu den Werken von Frauke Biermann in einem anregenden Dialog stehen. Ihre Werke wirken oft leicht und schwebend. Im Spannungsfeld zwischen dem Bildwerk und den selbst erstellten Untergründen schafft sie für den Betrachter eine eindringliche visuelle Erfahrung.
Im Gegensatz dazu setzt Frauke Biermann auf die Interaktion mit den Elementen der Natur, indem sie ihre Kunstwerke direkt in die Nordsee „wirft“. Die Werke, die auf Holzkörpern und Leinwänden entstehen, sind ein Dialog zwischen Mensch und Natur, ein Prozess der ständigen Veränderung und Neuschöpfung und reflektieren nicht nur die Bewegungen des Wellengangs, sondern auch das Licht, das auf die Wasseroberfläche trifft, und den Wind, der unaufhörlich über die Küstenlandschaft weht.
Uwe Hansmann bringt mit seine Leidenschaft für gefundenes Treibholz, die sich in seinen minimalistischen Arbeiten widerspiegelt, eine weitere Dimension in die Ausstellung. Er bearbeitet das Holz nur in dem Maße, dass die natürliche Form erhalten bleibt, wodurch seine Skulpturen eine Art Dialog mit ihrer Umwelt eingehen und neue Perspektiven auf die natürlichen Gegebenheiten eröffnen. Dies ist insofern bemerkenswert, als er Elemente der Natur aufgreift und diese in gewisser Weise auch mit den abstrahierten Ansätzen von Mordhorst und Biermann verbindet.
Die Ausstellung ist bis zum 20. September 2026 zu den Museums-Öffnungszeiten zu besichtigen:
Di-Do So: 11.30-17.00 Uhr
Fr: 11.30-14.00 Uhr
Sa: 14.00-17.00 Uhr
Der Eintritt ins Museum kostet 4 Euro (die Vernissage ist frei)
Öffnungszeiten
Di-Do So: 11.30-17.00 Uhr / Fr: 11.30-14.00 Uhr / Sa: 14.00-17.00 Uhr
Veranstalter
Kunstverein Heide e.V.
Bildnachweis
(c) Kurt Riggert

