Dienstag, 5. März 2024

Stephan Linck

Dr. Stephan Linck ist Studienleiter für Erinnerungskultur u. Gedenkstättenarbeit bei der evangelischen Akademie der Nordkirche. Er promovierte mit einer Arbeit über die Geschichte der Polizei nach 1918. Als Historiker betreute er das Projekt Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933-1945. Die Ergebnisse seiner Forschung zum Umgang der Landeskirchen in Nordelbien mit der NS-Vergangenheit erschienen in zwei Bänden (1945-1965 und 1965-1985) unter dem Titel Neue Anfänge? Der Umgang der evangelischen Kirche mit der NS-Vergangenheit und ihr Verhältnis zum Judentum. Die Landeskirchen in Nordelbien.

Stephan Linck

Walter Auerbach und die Anfänge des christlich-jüdischen Dialogs nach 1945

Der Name Walter Auerbach wird mitunter in der kirchlichen Zeitgeschichtsschreibung genannt. Er war der einzige „volljüdische” Pastor der schleswig-holsteinischen Landeskirche. Die Begrifflichkeit ist NS-deutsch, eingeführt vom späteren braunen Fleck in Konrad Adenauers Regierungen, Hans Globke. Für den christlich-jüdischen Dialog der ersten Nachkriegszeit nahm Pastor Auerbach eine zentrale Rolle ein und an seiner Person lässt sich das Verhältnis der schleswig-holsteinischen Nachkriegskirche zum Judentum und ihr Umgang mit der eigenen jüngsten Vergangenheit sehr gut veranschaulichen.

Stephan Linck

Dr. Stephan Linck ist Studienleiter für Erinnerungskultur u. Gedenkstättenarbeit bei der evangelischen Akademie der Nordkirche. Er promovierte mit einer Arbeit über die Geschichte der Polizei nach 1918. Als Historiker betreute er das Projekt Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933-1945. Die Ergebnisse seiner Forschung zum Umgang der Landeskirchen in Nordelbien mit der NS-Vergangenheit erschienen in zwei Bänden (1945-1965 und 1965-1985) unter dem Titel Neue Anfänge? Der Umgang der evangelischen Kirche mit der NS-Vergangenheit und ihr Verhältnis zum Judentum. Die Landeskirchen in Nordelbien.