2025Sa13sep19:3021:00„Il caro Sassone“ – Arien und Instrumentalwerke von Johann Adolf HasseFestkonzert im Rahmen von KQ10! - Jubiläumsjahr 2025RubrikMusikVeranstaltungsart(einmalige) VeranstaltungDiese Veranstaltung ist …kostenlosRegionHamburg

Zeit

13. September 2025 19:30 - 21:00(GMT+02:00)

Veranstaltungsort

KomponistenQuartier Hamburg

Peterstraße 29-39, 20355 Hamburg

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Details

Festkonzert mit Vivica Genaux (Mezzosopran), Elbipolis Ensemble, Jürgen Groß (Leitung), Wolfgang Hochstein (Cembalo) und dem HipHop Duo NVCHT&ONI

Hasse wurde zu Lebzeiten insbesondere als Komponist von Vokalmusik geschätzt. Zahlreiche Opern sowie kirchenmusikalische Werke und weltliche Kantaten bilden den größten Teil seines reichen Schaffens, das durch Sinfonien, Instrumentalkonzerte, Solo- und Triosonaten zusätzlich bereichert wird. Hasse, der zunächst selbst als Sänger begonnen hatte, vermochte es in unübertrefflicher Weise, seine geschmeidigen und eleganten Melodien in die Kehlen der Sängerinnen und Sänger zu schreiben.

Das Festkonzert widmet sich dem musikalischen Erbe Johann Adolf Hasses und bietet unterschiedliche Perspektiven auf sein Schaffen: Zum einen durch exemplarische Proben von Hasses Kunst, dargeboten von Vivica Genaux – einer Sängerin der internationalen Spitzenklasse, die als eine der besten Interpretinnen der Musik des aus Bergedorf gebürtigen Komponisten gilt. In zahlreichen Aufführungen hat die Mezzosopranistin seine Musik bereits auf die Bühne gebracht. Mit ihrer Hingabe und ihren Interpretationen trägt Genaux maßgeblich dazu bei, die Kompositionen von Johann Adolf Hasse nicht nur bekannter zumachen, sondern vor allem lebendig zu halten. Für die instrumentale Begleitung sorgt an diesem Abend ein Ensemble aus Mitgliedern des Elbipolis Barockorchesters Hamburg.

Zum anderen präsentiert das Hamburger Künstlerduo NVCHT & ONI ihre Auftragsarbeit „Faustina & Johann – Barocke Eleganz, neu interpretiert“, die an selbigem Tag zur Uraufführung kam. Inspiriert von Hasses Lebenswerk und seiner Oper „Piramo e Tisbe“, gestalten sie eine zeitgenössische Hommage, die barocke Klangtradition mit modernen Elementen aus HipHop und Pop verbindet. So entsteht ein spannender Dialog zwischen historischen und aktuellen Ausdrucksformen – eine Brücke zwischen Epochen, Stilen und künstlerischen Handschriften, die den Facettenreichtum von Hasses Musik aus heutiger Sicht neu beleuchtet.

Eintritt frei, Spende erbeten.

Gefördert durch den Musikstadtfonds der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, die Hasse-Stiftung sowie die Kulturstiftung Zillmer nuter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung.

Öffnungszeiten

10:00-17:00Uhr

Bildnachweis

Ribalta Luce Studio