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Veranstaltungsort
Galerie Der Lokschuppen
24768 Rendsburg, Am Kreishafen 35
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„New York war ein unerschöpflicher Raum… es hinterließ in ihm das Gefühl, verloren zu sein… New York war das Nirgendwo… der verlorenste, der elendste aller Orte… Die Zerbrochenheit ist allgegenwärtig,
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„New York war ein unerschöpflicher Raum… es hinterließ in ihm das Gefühl, verloren zu sein… New York war das Nirgendwo… der verlorenste, der elendste aller Orte… Die Zerbrochenheit ist allgegenwärtig, die Unordnung universal“. So zornige Urteile von Paul Auster in seiner New-York-Trilogie über den Charakter der Metropole. Orientierungslos nach einer Ankunft in der Nacht, gebannt durch die völlige Fremdheit gegenüber dem urbanen Wirrwarr, das Misstrauen gegenüber der eigenen Vorstellung von Sicherheit. Am Morgen im Fahrstuhl, im SkyPod, Metropolgeschichte im Sekundentakt, bei einer Geschwindigkeit von über zehn Meter pro Sekunde. Dann ein Vorhang, ein abruptes Öffnen auf 406 Meter Höhe: Manhattan – Staunen wäre untertrieben, eine neue, andere Welt. Eine Entdeckung, die zur Kreativität anspornt, die Fantasie entführt. An jedem Häuserblock entzündet sich ein Erzählstrom in einem unerschöpflichen Raum. Die Bilder entlaufen in einem Labyrinth der Eindrücke. Sie streiten um ihre Eigenheit, um ihre Identität als Ausdruck künstlerischer Autonomie.
Berthold Grzywatz geht auf einen sehr persönlichen Gang durch New York, der allseits Bekanntes nicht ausspart, aber stets das individuelle Erleben verfolgt: Das Verweben von außen und innen, die entfesselte Urbanität, Symbole, der berauschende Blick auf die Konsumwelt, Bauten, Szenen, Lichter, das Innenleben, aber auch die Erinnerung an Gewalt und Terror wird in aufregenden Bildern festgehalten. Das New-York-Portrait korrespondiert mit Metallskulpturen, die sich linearen Strukturen fügen, aber auch durch die Behandlung ihres Materials in emotionale Tiefen entführen.
Öffnungszeiten
Di, Do, Fr, Sa: 15.00 – 19.00 Uhr
Veranstalter
Bildnachweis
PD Dr. Berthold Grzywatz

