Die Schule für Schauspiel in Kiel – Rolf-Peter Carl im Gespräch mit dem Leitungsgremium

Das Leitungsgremium Hanne Moll (HM), Tina Wagner (TW) und Dr. Wolfram D. Kneib (WDK) antwortet auf die Fragen von Rolf-Peter Carl.

Was hat Sie vor 35 Jahren bewogen, eine Schauspielschule in Schleswig Holstein zu gründen?

HM: Schlicht die Erkenntnis, dass eine solche Einrichtung hier gefehlt hat. Als Schauspielerin fand ich in Schleswig-Holstein eine lebhafte flächendeckende Theaterszene vor, als Mitbegründerin des Kinder- und Jugendtheaters in Kiel ein Theater im quirligen Aufbruch. Bei den Engagements junger Kräfte erlebte ich aber auch hautnah die Defizite in der Schauspielausbildung und glaubte, dass diesem Land eine eigene offizielle Ausbildungsstätte für Schauspiel und Medien
gut zu Gesicht stünde, für die wir den Anstoß geben könnten. Dabei ist es leider geblieben, auch heute sind wir die einzige professionelle, weiterhin private Ausbildungsstätte für Schauspiel und Medien nördlich der Elbe…

Woran erkennen Sie denn die Eignung, möglicherweise ein außergewöhnliches Talent? Was gibt bei den Vorstellungsgesprächen bzw. bei dem anschließenden Probeunterricht den Ausschlag für die positive oder negative Entscheidung?


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Rolf-Peter Carl

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