Zeit
Veranstaltungsort
Otto-von-Bismarck-Stiftung
Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh
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1815 wurde der Deutsche Bund gegründet und Frankfurt am Main zum Sitz der Bundesversammlung, in der alle Mitgliedsstaaten durch weisungsgebundene Gesandte vertreten waren. In den nachfolgenden Jahren entwickelte sich die
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1815 wurde der Deutsche Bund gegründet und Frankfurt am Main zum Sitz der Bundesversammlung, in der alle Mitgliedsstaaten durch weisungsgebundene Gesandte vertreten waren. In den nachfolgenden Jahren entwickelte sich die Stadt zu einem „Hotspot der Diplomatie“. Anhand von Stadtplänen lässt sich ein dichtes Netz der Wohnsitze von Diplomaten nachvollziehen. Luisa Götz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Otto-von-Bismarck-Stiftung, zeigt am Beispiel der Gesandtschaft der ernestinischen Fürstentümer, wie sich dadurch der diplomatische Alltag gestaltete und welche erheblichen Vorteile die Anwesenheit der zahlreichen Gesandten für die diplomatischen Missionen mit sich brachte. Die ernestinischen Fürstentümer traten 1867 dem Norddeutschen Bund bei und wurden nach dem Ersten Weltkrieg zu Teilen Thüringens und Bayerns.
Veranstalter

Otto-von-Bismarck-Stiftung
Eine zweite Ausstellung wird im benachbarten Bismarck-Museum gezeigt, das kurz vor seiner Sanierung steht.
Die Otto-von-Bismarck-Stiftung bietet in beiden Ausstellungshäusern öffentliche Führungen und ein museumspädagogisches Programm für Gruppen und Schulklassen an. Außerdem finden in Friedrichsruh Vortragsveranstaltungen sowie wissenschaftliche Tagungen statt, das Programm wird auf der Website bismarck-stiftung.de veröffentlicht.
Die Otto-von-Bismarck-Stiftung ist Mitglied in der AG Orte der Demokratiegeschichte.
Bildnachweis
Frankfurt, Ansicht über den Schaumainkai, um 1845, Bibliographisches Institut Hildburghausen, um 1845
