Schätze von morgen. Ein Rückblick auf die letzten zehn Jahre Kunst im öffentlichen Raum

Zum Beginn der dritten Dekade des neuen Jahrtausends lohnt sich der Rückblick auf die gerade zu Ende gegangene: Welche Kunstwerke im öffentlichen Raum hat das vergangene Jahrzehnt in unserer Gegend hervorgebracht? Und wie wurde Kunst im öffentlichen Raum finanziert? Jan Petersen von Kunst@SH befragt die Datenbank der Website, die mit mehr als 1600 erfassten Kunstwerken einen repräsentativen Überblick liefern kann.

Hans Peter Kuhn, Lichtinstallation am Ostuferhafen, Kiel

Vorbei sind die Zeiten des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, als mit jedem öffentlichen Neubau in der Regel auch gleich ein Kunstwerk beauftragt wurde. Die heutige Regelung lässt es auch zu, dass Gelder gesammelt und unabhängig von einer Baumaßnahme verwendet werden, zuweilen auch für temporäre Aktionen.

Kunstwerke gelangen natürlich nicht nur durch öffentliche Aufträge oder Ankäufe in die Öffentlichkeit. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten wie Finanzierungen durch private Kunstfreunde oder durch Spendenaktionen. Manchmal sind Vereine und Ver-bände die Initiatoren. Zuweilen entsteht die Kunst im Rahmen von Bildhauersymposien vor den Augen der Öffentlichkeit, und in manchen Fällen stecken Projekte mit Schulen dahinter. Auch durch Leihgaben und Schenkungen von Künstlern bzw. aus deren Nachlass finden viele Werke den Weg in die Öffentlichkeit.

Freunde der Kunst

So vielfältig wie die Bedingungen ihrer Aufstellung, sind auch die Themen und Formen der Kunst. Die Website von KUNST@ SH verzeichnet bereits über 160 Arbeiten, die im zurückliegenden Jahrzehnt in Schleswig-Holstein und Hamburg neu installiert wurden, um dort auf Dauer zu verbleiben – sicher wurden noch längst nicht alle entdeckt und fotografiert.

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Jan Petersen
Fotograf und Autor

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