Der Kunstpädagoge Dieter Pape ist seit Jahrzehnten im Kunst- und Kulturleben der Stadt Plön und weit darüber hinaus eine Instanz: als langjähriger Kunsterzieher am Staatlichen Internatsgymnasium Schloss Plön (heute Gymnasium Schloss Plön), der viele Schülergenerationen zu überragenden Leistungen geführt hat, und seit über 35 Jahren als einer der Kuratoren der Plöner-Sommer-Ausstellungen und des Kunstvereins Schwimmhalle Schloss Plön mit vielbeachteten Ausstellungen zur Kunst der Gegenwart. Zu seinem 90. Geburtstag im Herbst 2025 widmete der Kunstverein ihm selbst eine Ausstellung. Sie zeigt Dieter Pape auch als Künstler mit eigenen Werken und als Sammler von vorwiegend grafischen Werken namhafter Künstler, die er gemeinsam mit seiner Frau Barbara zusammengetragen hat. Vor allem aber würdigt sie ihn dafür, sein Leben so leidenschaftlich der Kunst gewidmet zu haben. Interview von Ulrike Ohl
Das Kunstprojekt NUKLEUS Kiel begreift die Stadt als lebendigen Organismus: als Raum voller Schichten, Brüche und Resonanzen, in dem Geschichte und Gegenwart ineinandergreifen. Über künstlerische Forschung, Intervention und Begegnung entstand ein Netzwerk aus Orten und Menschen, das Kiel als vibrierendes Gefüge zwischen Erinnerung und Zukunft, zwischen Unsichtbarem und Sichtbarem, zwischen Trauma, Potenzial und neuen Verbindungen neu lesbar macht.
24 Skulpturen an 22 Orten zwischen Nord- und Ostsee. „BLICKWEIT – Skulpturen für den Norden“ heißt das Projekt des Stahlbildhauers Robert Schad, das seit Herbst 2024 Schleswig-Holstein neu vermisst. Von Kristof Warda
Vom schleswig-holsteinischen Lunden bis ins Herz der amerikanischen Popkultur: W.H.D. Koerner prägte nicht nur das Westernbild des 20. Jahrhunderts, sondern schuf mit „Hugo Hercules“ womöglich den ersten Superhelden. Eine Spurensuche zwischen Migration, Mediengeschichte und Mythenbildung.
Wie Museen lagern, was sie zeigen — und was unsichtbar bleibt: In Lübeck macht die Kunsthalle St. Annen mit der Ausstellung Verlagert ein Grundproblem sichtbar, das viele Häuser betrifft. Denn die Frage nach dem Depot ist längst zur Kernfrage musealer Arbeit geworden.
Als Harald Naegeli im Lübecker Gefängnis sitzt, beginnt eine unerwartete Brieffreundschaft: Die Dichterin Sarah Kirsch schreibt dem „Sprayer von Zürich“. Zwischen Betonwänden und Moorlandschaft entsteht ein poetischer Dialog über Kunst, Freiheit und die Utopie eines besseren Planeten.
Was unterscheidet Kulturspuren von Un-Kulturspuren? Sind die missliebigen Spuren einer Un-Kultur, die Kritzeleien, Wandschmierereien und Graffiti von gestern, möglicherweise die denkmalwürdigen und denkmalgeschützten Kulturspuren von heute und morgen?
Während seiner Schaffenszeit entstehen erst der Impressionismus, Naturalismus und Symbolismus, dann Expressionismus und Kubismus. Doch nichts davon findet Widerhall in seinen Gemälden. Auf eine faszinierende, fast mönchische Weise hat sich Janus la Cour ferngehalten von den Strömungen der Kunst genauso wie von den Strömungen der Welt und immer wieder nur die pure Natur gemalt.
Seit 75 Jahren unterstützt der Freundeskreis Schloss Gottorf das Landesmuseum. Ursprünglich als reines Instrument zur zusätzlichen Finanzierung von Anschaffungen gegründet, hat er sich zu einem offenen und lebendigen Verein entwickelt, der als Partner des Museums agiert und dessen Entwicklung engagiert mitgestaltet. Gemeinsam hat man viel vor.
going public – Von öffentlichem Interesse möchte den urbanen Raum als Ort des Diskurses und der Begegnung neu beleben und gesellschaftlich relevante Themen in den Alltag der Menschen tragen.
1) Was heißt Öffentlichkeit für dich/euch?Was verbindest du mit dem Begriff Öffentlichkeit?
2) Inwiefern sind deine/eure künstlerischen und gestalterischen Themen von öffentlichem Interesse?
3) Gibt es...
1) Was heißt Öffentlichkeit für dich/euch?Was verbindest du mit dem Begriff Öffentlichkeit?
2) Inwiefern sind deine/eure künstlerischen und gestalterischen Themen von öffentlichem Interesse?
3) Gibt es...
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2) Inwiefern sind deine/eure künstlerischen und gestalterischen Themen von öffentlichem Interesse?
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2) Inwiefern sind deine/eure künstlerischen und gestalterischen Themen von öffentlichem Interesse?
3) Gibt es...
1) Was heißt Öffentlichkeit für dich/euch?Was verbindest du mit dem Begriff Öffentlichkeit?
2) Inwiefern sind deine/eure künstlerischen und gestalterischen Themen von öffentlichem Interesse?
3) Gibt es...
Sechs Komponistengesellschaften, vereint in einem Quartier. In der Hamburger Neustadt ist in den letzten Jahren ein einzigartiges Museums-Ensemble entstanden, das die Musikgeschichte der Hansestadt erlebbar machen lässt.
Schorsch Kamerun – mit bürgerlichem Namen Thomas Sehl – wuchs in Timmendorfer Strand und in Reinbek auf. Die Schule verließ er ohne Abschluss, nachdem der Schuldirektor ihm ans Herz legte, nach den Sommerferien bitte nicht wiederzukommen. Im Autohaus seines Stiefvaters machte er eine Lehre als KFZ-Mechaniker. Seine Berufung fand er jedoch im Kulturschaffen: Schorsch Kamerun ist Musiker, Clubbetreiber, Autor und Theatermacher.
In der kurzen Zeitspanne von 1947 bis 1973 entstand das umfangreiche Werk Johann-Ernst Seidels. Insbesondere seine raffinierten und detailverliebten Karten dürften bis heute vielen Menschen in Schleswig-Holstein und darüber hinaus bekannt sein. Seine Tochter Julia Freese wirft einen persönlichen Blick zurück auf den Vater und den Grafiker.
Sie malt mit Licht, taucht ein in die Biografien ihrer Modelle und lässt sich beim Überfahren einer roten Ampel blitzen. Das Werk der Künstlerin Anja Jensen ist so abwechslungsreich in den Motiven wie vielfältig in der Wahl der Mittel. Wie eine Konstante ziehen sich die Themen Sicherheit, Überwachung und Kontrolle hindurch.
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