2026Do21mai19:3021:00Friedrichsruh: Streit um Rang und Namen: Der Gothaische Hofkalender und der europäische Adel in der ModerneVortrag der Historikerin Hannah BoeddekerRubrikGesellschaft und GeschichteVeranstaltungsart(einmalige) VeranstaltungDiese Veranstaltung ist …barrierefrei zugänglich, kostenlosRegionHerzogtum Lauenburg / Stormarn / Segeberg / Neumünster

Zeit

21. Mai 2026 19:30 - 21:00(GMT+02:00)

Veranstaltungsort

Otto-von-Bismarck-Stiftung

Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh

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Details

Der Gothaische Hofkalender gilt mit seinem genealogischen Verzeichnis als wichtigstes Nachschlagewerk des europäischen Adels in der Moderne, und schon im 19. Jahrhundert war seine Autorität unter Zeitgenossen nicht unangetastet. Hannah Boeddeker, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Hamburg, zeigt in ihrem Vortrag, dass der scheinbar eindeutigen Anordnung oftmals erbitterte Konflikte darüber vorausgingen, wie einzelne Personen, familiäre Beziehungen und adlige Ranghierarchien in dem Medium repräsentiert werden sollten. In diesen Konflikten zeigt sich, so ihre These, die Fragilität der Familiendynamiken, aber auch, wie adlige Werte in der Moderne angepasst und modifiziert wurden. Es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.

Veranstalter

2a – Bismarck-Museum Friedrichsruh ©Otto-von-Bismarck-Stiftung_Fotograf Juergen Hollweg

Otto-von-Bismarck-Stiftung

Die Politikergedenkstiftung des Bundes widmet sich der Erforschung des Lebens und Wirkens des ersten Reichskanzlers sowie der politisch-historischen Bildungsarbeit. Im Historischen Bahnhof Friedrichsruh zeigt sie...
Die Politikergedenkstiftung des Bundes widmet sich der Erforschung des Lebens und Wirkens des ersten Reichskanzlers sowie der politisch-historischen Bildungsarbeit. Im Historischen Bahnhof Friedrichsruh zeigt sie in der Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ die Erfolge und Misserfolge des preußisch-deutschen Staatsmannes im Kontext der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüche des 19. Jahrhunderts. Ausgestellt sind unter anderem die goldene Feder, mit der Bismarck 1871 den Friedensvertrag mit Frankreich unterschrieb, Zeugnisse der deutschen Kolonialpolitik sowie Nippes, der den Bismarck-Mythos veranschaulicht.
Eine zweite Ausstellung wird im benachbarten Bismarck-Museum gezeigt, das kurz vor seiner Sanierung steht.
Die Otto-von-Bismarck-Stiftung bietet in beiden Ausstellungshäusern öffentliche Führungen und ein museumspädagogisches Programm für Gruppen und Schulklassen an. Außerdem finden in Friedrichsruh Vortragsveranstaltungen sowie wissenschaftliche Tagungen statt, das Programm wird auf der Website bismarck-stiftung.de veröffentlicht.
Die Otto-von-Bismarck-Stiftung ist Mitglied in der AG Orte der Demokratiegeschichte.

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Bildnachweis

Stahlstiche von Carl Mayer / Otto-von-Bismarck-Stiftung