Sonntag, 3. Juli 2022

Vom Reisen zum Tourismus. Ein historischer Rückblick

ThemaVom Reisen zum Tourismus. Ein historischer Rückblick

Zum Vergnügen irgendwohin reisen? Bis vor gar nicht allzu langer Zeit machten das bloß „seltene Narren“. Erst mit dem Eisenbahnbau im 19. Jahrhundert begann der Aufschwung des organisierten Tourismus. Und mit ihm seine Gegenbewegungen in Frühformen von Slow Tourism und Micro-Adventures.

Beim Begriff „Reisen“ denken wir meist spontan an eine Urlaubsreise: Sonne, Strand, Spaß, Erholung. Historisch gesehen ist die Vorstellung vom Reisen als angenehme oder gar erholsame Aktivität allerdings sehr jung. Nur das Reisen selbst ist sehr alt. Gereist sind die Menschen zu allen Zeiten. Zu Fuß, zu Pferd, im Wagen, im Boot, im Schlitten, mit Segel- oder Dampfschiffen, Eisenbahnen, Autos, Fahrrädern oder Flugzeugen – sie erfuhren sich die Welt.
Obwohl die Beschwerlichkeiten und Gefahren des Reisens in der Frühen Neuzeit weit größer waren als heute, waren doch erstaunlich viele Menschen unterwegs im 16., 17. und 18. Jahrhundert. Die wenigsten allerdings zum Vergnügen. Es reisten vor allem die, die durch ihren Beruf dazu gezwungen waren: Fürsten in Regierungsgeschäften, Diplomaten in politischem Auftrag, Kaufleute auf der Suche nach Handelsgütern und Absatzmärkten, Seeoffiziere als Entdecker fremder Länder, Soldaten zu deren Aneignung und Kleriker zur Mission der Entdeckten. Zur Vervollkommnung ihrer Ausbildung reisten junge Adelige, Studenten und Handwerksburschen, auf der Suche nach einer Anstellung reisten Geistliche, Gelehrte und Künstler. Für Soldaten und Matrosen, Kuriere, Fuhrleute und Postillone war das Reisen Beruf.
Notgedrungen reisten auch die, die keinen festen Platz in der Gesellschaft hatten, die „Unehrlichen“, wie man früher sagte: Schauspieler und Musikanten, Gaukler und Bettler – „fahrendes Volk“ eben, das gerade wegen seiner Mobilität als sozialer Außenseiter definiert wurde.
Bequem ist das Reisen nie gewesen, auch für die Reichen und Mächtigen nicht. Sebastian Brant nannte vor 500 Jahren Menschen, die zum Vergnügen in fremde Städte fahren, „seltene Narren“. Die weniger angenehmen Seiten des Reisens kennen wir ja auch heute. Wer hat nicht schon geflucht über verspätete Züge, verstopfte Autobahnen, umgeleitete Flüge, schlechte Hotels, überteuerte Touristenlokale? Aber das ist harmlos gegenüber den Strapazen, die Reisende in alten Zeiten auszuhalten hatten. Reisen war anstrengend, teuer und gefährlich.
Das fing schon bei der Vorbereitung an: Informationen waren einzuholen über Postrouten, Gasthäuser, Reisekosten, Währungen und Wechselkurse, Grenz- und Zollschranken, nicht zu vergessen die allgemeine Gefahrenlage: war mit Aufständen, Räuberbanden, Überfällen zu rechnen? Ein Reisepass musste beim Landesherren untertänigst erbeten werden, und zwar unter genauer Angabe von Ziel und Zweck der Reise. Empfehlungsschreiben waren zu besorgen, außerdem Wechsel- oder Kreditbriefe. Bargeld als Zahlungsmittel mitzunehmen hatte bei der Währungsvielfalt allein der deutschen Kleinstaaten wenig Sinn, und Silber- oder Goldmünzen, die überall nach Gewicht galten, machten den Reisenden zum bevorzugten Objekt für Diebe.
Natürlich waren die Reisebedingungen je nach Region und nach Geldbeutel der Reisenden sehr unterschiedlich. Der eine schlug sich die Knochen im überfüllten Wagen der Ordinari-Post wund, der andere war rasch und bequem mit der Extrapost unterwegs. In vielen deutschen Ländern waren die Fahrwege so schlecht, dass die Pferde nur im Schritt gehen konnten. Das besserte sich erst mit dem Bau von sogenannten „Kunststraßen“, d.h. Chausseen, die mit einem Unterbau und einer festen Fahrbahndecke versehen waren. Aber die gab es zunächst nur in besser entwickelten Regionen. In Schleswig-Holstein wurde die erste Chaussee (von Altona über Neumünster nach Kiel) erst 1832 eröffnet. Neidisch blickte man nach England, wo es schon im 18. Jahrhundert ein Netz von befestigten Fernstraßen gab. Verglichen mit der englischen Schnellpost kroch die „deutsche Postschnecke“, wie Ludwig Börne sie nannte, fast auf der Stelle. Mehr als 20 bis höchstens 40 km am Tag waren nicht zu schaffen. Das war auch die Tagesleistung eines Fußgängers.
Ein anderer Aspekt war die körperliche Gesundheit. Der bekannteste Reiseratgeber des 18. Jahrhunderts, die Apodemik von Franz Posselt, nennt als Grundvoraussetzung des Reisens nicht nur „ein hinlängliches Vermögen“, sondern auch „einen gesunden, festen, dauerhaften Körper“. Zu Recht, denn schon eine Fahrt mit der Postkutsche setzte körperliche Robustheit und Schmerztoleranz voraus.
Berüchtigt als Reiseland war das heutige Schleswig-Holstein, insbesondere Holstein und Lauenburg. Eine Fahrt mit der Holsteinischen Post von Hamburg nach Lübeck, das bedeutete noch um 1800 zehn Stunden Fahrt im offenen, ungefederten Leiterwagen auf unbefestigten Wegen voller Schlaglöcher, Feldsteine und Schlammpfützen. Aus dem Jahr 1830 ist die anschauliche Beschreibung einer Fahrt mit den „Rippenbrechern“ der Holsteinischen Post überliefert: „Man sitzt wie Kieler Sprotten zusammengepackt, und man hat oft nicht Raum, wohin man seinen Fuß setzen kann. Wie die Füße aber, so kommen auch die Arme, die Kleider, die bei Reisenden gewöhnlich vollen Taschen, kurz alles in die unbarmherzigste Presse, während die Köpfe bei jedem Stoß wie Kokosnüsse aneinander schlagen“.
Eine robuste Gesundheit war auch in Wirtshäusern von Vorteil. Das Bett teilte man in der Regel mit Flöhen und Wanzen, das Zimmer nicht selten mit Fremden. Zwar gehörte eine Reiseapotheke zur Standardausrüstung, aber die half wenig gegen verbreitete Infektionskrankheiten: Typhus, Diphtherie, Scharlach, Pocken und Tuberkulose rafften noch im 19. Jahrhundert auch kräftige junge Männer dahin. Von der Syphilis ganz zu schweigen. Dazu brauchte man nicht nach Südamerika oder Ostindien zu segeln, da reichte auch Italien. Der protestantische Friedhof in Rom beherbergt nicht wenige Reisende, die keineswegs geplant hatten, für immer dort zu bleiben.
Filmreife Gefahren gab es dagegen eher selten. Zwar kommt kaum ein wild-romantischer Abenteuerroman des 18. oder 19. Jahrhunderts ohne bewaffneten Postkutschenüberfall aus, aber die Wahrscheinlichkeit, bei einem „normalen“ Kutschenunfall ums Leben zu kommen, war ungleich höher. Nicht umsonst wurde noch um 1800 empfohlen, vor Antritt einer Reise sein Testament zu machen. Um ihr Geld gebracht wurden die Reisenden meist nicht durch Straßenräuber, sondern auf eher legale Weise: durch Wirte, Postillone, Wagen- und Postmeister, Zolleinnehmer und Passvisiteure, die die Hand aufhielten – was ja auch dem Reisenden des 21. Jahrhunderts nicht ganz fremd ist.
Das Reisen mit der Postkutsche konnten sich ohnehin nur Menschen leisten, die nicht ganz arm waren. Jahrhundertelang waren die meisten Menschen zu Fuß unterwegs, auch über große Distanzen. Aber zu Fuß reisten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts vor allem die unteren sozialen Schichten: Knechte, Handwerksburschen, Tagelöhner, Soldaten, Studenten. Entsprechend misstrauisch wurden sie von Wirten und Wachleuten beäugt.
Das wandelte sich mit der Spätaufklärung. Seit den 1770er Jahren kam das Wandern in Mode. Leute, die es nach Stand und Vermögen eigentlich nicht nötig hatten, praktizierten das Reisen zu Fuß als Ausdruck einer aufgeklärten Geisteshaltung. Nur wer die gebahnten gesellschaftlichen Wege verlässt, wer offenen Auges durch das Land streift und den Kontakt mit dem einfachen Volk nicht scheut, meinten die Aufklärer, könne wichtige Erfahrungen sammeln. Das Reisen zu Fuß als alternative Form der Welterfahrung wurde allmählich auch von der Bürgerschicht akzeptiert und fand zu Beginn des 19. Jahrhunderts, beeinflusst vom Gedankengut der Romantik, weite Verbreitung. Das war der Beginn des modernen Tourismus. Er hieß nur nicht so.
„Lustreisen“ nannte man diese Art zu reisen zum eigenen Vergnügen und mit dem Ziel individueller physischer und mentaler Erholung. Auf der Suche nach malerischen Landschaften, nach erquickenden Sinneseindrücken und heiteren, harmonischen Empfindungen suchten die Reisenden meist unspektakuläre Ziele in räumlicher Nähe zu ihrem Heimatort auf. 1833 erschien in Hamburg ein Führer mit dem Titel „Der Holsteinische Tourist oder Wegweiser für Fußreisende in der Umgegend von Hamburg“. Darin wurden neun Wanderrouten durch Lauenburg, Holstein, Dithmarschen und Stormarn vorgestellt. Der Titel dieses Buches ist einer der frühesten Belege für die Übernahme des englischen Wortes tourist ins Deutsche. Verfasser des Führers war James Edward Marston, ein in Hamburg lebender Engländer.

Englische Touristen in Köln besichtigen den Kölner Dom Aus: Richard Doyle: The Foreign Tour of Messrs Brown, Jones and Robinson, London 1854.


Zur gleichen Zeit, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, begann die Kommerzialisierung des Reisens – mit den Reisehandbüchern von Karl Baedeker, die seit 1835 erschienen, mit der Erfindung des Reisebüros durch den Engländer Thomas Cook 1845, und mit den ersten organisierten Gruppenreisen. Der englische Tourist, unpassend sportlich gekleidet und mit dem roten Baedeker in der Hand, wurde ein beliebtes Sujet von Karikaturen (besonders lächerlich natürlich: Touristinnen!).
Der Aufschwung des organisierten Tourismus war eng verbunden mit dem fundamentalen Wandel der Verkehrstechnik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im Maschinenzeitalter beschleunigte sich nicht nur die Arbeit im Maschinentakt, auch das Reisen wurde auf bislang unvorstellbare Weise schneller. Eine Fahrt von Berlin nach Magdeburg, die 1830 mit der Postkutsche zwei Tage erfordert hatte, dauerte 15 Jahre später mit der Eisenbahn nur noch fünf Stunden.
Vor allem die Eisenbahn sorgte für einen ungeheuren Aufschwung des Reiseverkehrs. Sie war schneller als jede Postkutsche, sie fuhr regelmäßig und meistens pünktlich. Da viele Passagiere gleichzeitig befördert werden konnten, verbilligte sich das Reisen enorm. Vierter Klasse mit der Bahn konnte auch jemand fahren, der sich eine Fahrt mit der Postkutsche niemals hätte leisten können. Um 1865 war das Streckennetz der Eisenbahn in den deutschen Ländern gut ausgebaut, und es verdichtete sich rasch. Um 1900 waren auch viele Kleinstädte an das Schienennetz angeschlossen. Die letzte Schnellpostkutsche von Hamburg nach Lübeck fuhr im Jahr 1865. Sie brauchte für die Strecke nur noch fünf bis sechs Stunden. Aber die Dampflokomotive schaffte es in anderthalb Stunden.
Die Beschleunigung und Technisierung des Reisens setzte sich im 20. Jahrhundert mit der Entwicklung des Automobil- und Luftverkehrs fort. Das Reisen wurde für immer mehr Menschen erschwinglich und auch möglich, denn das Recht auf bezahlten Jahresurlaub – Ende des 19. Jahrhunderts noch einer kleinen privilegierten Oberschicht vorbehalten – wurde für immer breitere Bevölkerungsschichten durchgesetzt. Zugleich wurde das Reisen zunehmend kommerzialisiert. Eine Tourismusindustrie entstand, mit globaler Wirkung: Heute gibt es Regionen und ganze Länder, die wirtschaftlich vom Tourismus abhängig sind.
Vom ursprünglichen Sinn des Reisens als Erfahrungs- und Erkenntnisgewinn ist die moderne Urlaubsreise oft weit entfernt. Aber jede Bewegung erzeugt eine Gegenbewegung. Schon im Eisenbahnzeitalter hagelte es Kritik an der aberwitzigen Geschwindigkeit (um 1870 bis zu 50 km/h): Man sieht ja gar nichts, wenn man an allem vorbeirast. So kam es bereits Ende des 19. Jahrhunderts zur Wiederentdeckung der Langsamkeit mit den ersten Fahrradfahrern, die auf einfachsten Zweirädern Ferntouren unternahmen, mit Ruderern, Seglern und Faltbootfahrern, die Küsten und Flüsse erkundeten, mit Wanderern, die aus Protest gegen eine entfremdete industrialisierte Welt zu Fuß auf große Fahrt gingen.

Radfahrer im Sportanzug und Radfahrerin im Reform-Kostüm, England 1896. Aus: H. G. Wells: The Wheels of Chance, London 1896. Illustration von James Ayton Symington.


Heute existiert beides nebeneinander: die Flugreise an einen beliebigen Strand irgendwo in der Welt und die Fuß- oder Fahrradtour in weniger spektakulären Regionen. Das Reisen ist gewissermaßen demokratischer geworden. Gleichzeitig wird es zunehmend kritisch hinterfragt, insbesondere in seinen sozialen und ökologischen Auswirkungen. Eine Wende hin zum nachhaltigen Tourismus scheint sich anzudeuten, wenn auch zögerlich. Aber auch hier gilt das Sprichwort: Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Susanne Luber

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