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Wissenschaft

Max Planck, Kiel und die Quantenphysik

Am 14. Dezember 1900 stellte Max Planck in Berlin die Idee der Quantisierung der elektromagnetischen Strahlung der Fachwelt vor. Dieser Tag gilt heute unter Physikern als Geburtsstunde der Quantentheorie. Dieser Artikel gibt eine kurze Einführung in Plancks Entdeckung und ihre Bedeutung, die noch heute ungebrochen ist

Einblicke in Max Plancks Korrespondenz mit seiner Heimatstadt Kiel

In Max Plancks Nachlass finden sich einige spannende Beispiele, die für sein Wirken in Kiel Zeugnis stehen. Sie stammen allesamt aus der späten Zeit von 1945 bis 1947. Neben Korrespondenz zur Ehrenbürgerwürde und zur Schulbenennung nach Max Planck sowie Gratulationstelegrammen zum Geburtstag des Physikers gab es dieser Zeit eine besondere Art von Korrespondenz, die auftaucht. Was vielleicht nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass Planck ein gut vernetzter und berühmter Wissenschaftler war, nichtsdestotrotz aber einen wertvollen und überraschenden Fund abseits offizieller Dokumente oder Schriften darstellt, sind die Bitten um positive Gutachten, die Planck nach 1945 vermehrt erreichten.

Wenn Quellen endlich zum Sprechen gebracht werden

Die Wissenschaft spricht nicht zu Unrecht von der „Silcence of the Archive“, dem Schweigen des Archivs also, wenn dessen reiche Bestände schlecht oder gar nicht erschlossen sind und deswegen in seinen Depots unbeachtet einen traurigen Dornröschenschlaf schlafen. Kaum aber sind die Quellen im Archiv gesichtet und erschlossen und bestenfalls sogar noch als Digitalisate frei zugänglich weltweit abruf- und benutzbar, dann beginnen sie geradezu zu erwachen und zu sprechen: Denn Wissenschaft und Interessierte arbeiten endlich mit ihnen! Sie wollen diesen zuhören und sie verstehen. Genau das passiert gerade mit den vielen verstaubten und vergilbten Notizen, Postkarten, Dokumenten und Papieren, die uns der alte Max Planck und seine zweite Ehefrau Marga hinterlassen haben.

Kondolenzschreiben zum Tode Max Plancks

Zum Tode Max Plancks gab es aus der Welt der Wissenschaft und darüber hinaus eine Vielzahl von Kondolenzen. Unter den Verfassern eine Reihe großer Physiker, insbesondere Nobelpreisträger. Zu diesen zählen beispielsweise Enrico Fermi, der bedeutende Beiträge zur statistischen Physik sowie Kern- und Teilchenphysik leistete, Max Born, der grundlegende Arbeiten zur Quantenmechanik verfasste, oder James Franck, der vor allem für den Franck-Hertz-Versuch bekannt ist, welcher eine der ersten experimentellen Bestätigungen der Quantentheorie darstellte. Viele der Absender kannten Max Planck persönlich, waren mit ihm befreundet oder haben mit ihm zusammengearbeitet.

Christoph Friedrich Hellwag – ein Universalgelehrter in Eutin

Im Norden wurde sein Name „Hellwach“ gesprochen – und dies war nicht selten anerkennend gemeint. Denn ein wacher Geist war er zweifellos: Christoph Friedrich Hellwag, 1754 in Calw geborener Spross einer alten württembergischen Theologenfamilie, der eigentlich auch Pastor werden sollte und pflichtgemäß Theologie studierte. Doch er interessierte sich mehr für die „Naturgeschichte“ und konnte schließlich bei seinem widerstrebenden Vater durchsetzen, dass er Medizin studieren durfte. Damit begann für den begabten jungen Mann ein ereignisreicher Lebensweg als Arzt und Forscher, der ihn weit in den Norden, bis in die kleine Residenzstadt Eutin führen sollte ...

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