Imme und Co – Naturbeobachtungen im heimischen Garten

Ein bunter und vielfältiger Garten erfreut nicht nur den Menschen. Auch zahlreiche Kleintiere sind hier unterwegs. Im Mikrokosmos von Wiese, Blumen- und Kräuterbeet oder Gehölzrand kann es je nach Ausgestaltung und Pflegeintensität wimmeln, krabbeln, summen, brummen und flattern. Bei genauem Hinsehen tut sich eine überwältigende Fülle an Kleintieren auf.

In Schleswig-Holstein leben allein mehr als 800 Großschmetterlingsarten, rund 4000 Käferarten und mehr als 600 Bienen- und Wespenarten. Zahlreiche einheimische Arten können wir auch im Siedlungsraum in Parks, weniger intensiv genutzten Grünflächen und im strukturreichen Garten finden. Für die Bienenvielfalt ist neben wichtigen Nahrungspflanzen das Vorhandensein von Nistmöglichkeiten und Baumaterialien unentbehrlich. Ein Verzicht auf Pestizide ist selbstverständlich.

Aber was fliegt da eigentlich im Garten? Biene, Wespe, Fliege oder Käfer? Wie lassen sich die Arten unterscheiden? Die genaue Bestimmung ist für den Natur- und Gartenfreund in der Regel schwierig. Mit wachen Sinnen, etwas Geduld und einer Bestimmungshilfe lässt sich diese Vielfalt erkunden und einzelnen Gruppen zuordnen. Auch wenn „Biene Maja“ das Bild von der gelb-schwarz gezeichneten Biene geprägt hat, so finden wir in der Natur Bienen unterschiedlichster Färbung und Körpergestalt. Es gibt gelbschwarz, gelbrot, weißschwarz, grau oder bräunlich gezeichnete Bienen, Bienen mit unterschiedlichster Behaarung, Köpergröße und Körperform.

Doch noch faszinierender ist die Vielfalt an Lebensweisen.

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Norbert Voigt,
Schleswig-Holsteinischer Heimatbund

Bild: Heiko Bellmann/Naturfoto Hecker

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