Bye-Bye CO2. Das Moorschutz-Programm der Stiftung Naturschutz

Hartshooper Moor (c) Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein will mit ihrem neuen Moorschutz-Programm nicht nur kurz die Welt retten, sondern langfristig und beispielhaft

Mit dem „Biologischen Klimaschutz“ hat die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ein bundesweit einzigartiges Vorzeige-Klimaprojekt aus der Taufe gehoben. Kaum ein Jahr alt, soll es – jung und tatkräftig – in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren Bedeutsames leisten: zerstörte Moore in intakte Moore zurückverwandeln. Zurück in den mystischen Lebensraum von einst, zurück in einen Rückzugsort für viele bedrohte und selten gewordene Pflanzen und Tiere, zurück zum größten Kohlenstoffdioxid-Schlucker und damit hin zu einem DER Klimaretter dieser Zeit.

Moore in Schleswig-Holstein

  • Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es in Schleswig-Holstein noch ungefähr 160 000 Hektar Moorflächen. Heute sind es nur noch 130 000 Hektar. Davon sind derzeit 17 000 Hektar noch als ökologisch hochwertig und naturnah einzustufen.
  • 128 000 Hektar sind entwässert und werden überwiegend (107 000 Hektar) landwirtschaftlich genutzt. Dadurch wird die über lange Zeit festgelegte Biomasse mineralisiert und CO2 freigesetzt.
  • Mit drei Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten jährlich stammen 10 Prozent der Treibhausgasemission (CO2, Lachgas und Methan) Schleswig-Holsteins von entwässerten, landwirtschaftlich genutzten Moorböden.
  • Auf Intensivgrünlandflächen entweichen Jahr für Jahr 20 bis 30 Tonnen CO2-Äquivalente, auf Ackerland 30 bis 45 Tonnen CO2-Äquivalente pro Hektar und Jahr.

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