100 Gegenstände: Nr. 9 Zweisprachige Orts- und Straßennamen

Schon früher hatte die deutsche Minderheit den Wunsch nach zweisprachigen Ortsschildern in Nordschleswig geäußert. Es kam aber zu keiner Umsetzung.

Am 16. Februar 2015 beschloss der Hauptvorstand des Bund Deutscher Nordschleswiger, eine sprachpolitische Strategie. Hier wünschte man, dass zumindest in den vier Orten Apenrade, Hadersleben, Sonderburg und Tondern, zweisprachige Ortsschilder aufgestellt würden. Hintergrund dafür war der Wunsch, „sichtbar zu machen, dass es in Nordschleswig zwei Kulturen gibt, die der dänischen Mehrheitsbevölkerung und die einer – sehr gut integrierten – deutschen Minderheit.“ Darüber hinaus sollte so auch der Stellenwert der deutschen Sprache und Kultur im öffentlichen Raum verbessert werden.

Weiterlesen? Zum Online-Abo

Hauke Grella,
Leiter der Deutschen Museen Nordschleswig

X