Donnerstag, 21. September 2023

Deutsch-Dänisch

Das Danewerk als nationales Symbol

Will man das Danewerk in seiner ganzen Fülle verstehen, dann muss man sich klar machen, dass es ein Symbol ist. An der Oberfläche und nüchtern gesehen ist es ein gigantisches Bauwerk aus Erde, Gras- und Heidesoden, Holz, Stein und Backsteinen. Eine Anlage, die für sich genommen schon im Mittelalter so bedeutend war, dass sie 2018 gemeinsam mit Haithabu UNESCO-Welterbe geworden ist. Aber dazu kommt, dass die Menschen ihr seit Jahrhunderten eine symbolische, geradezu mythische Rolle beigemessen haben. Nur das erklärt, warum das Danewerk im 19. und 20. Jahrhundert abermals eine so große Bedeutung erlangen konnte.

Mit Zwangsübersetzungen zurück in die Zeit der Konflikte?

Im Oktober 2020 stellte die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen ihr Programm für das Parlamentsjahr 2020/21 vor. Dabei war auch ein kurzer Hinweis darauf, dass ein Gesetz geplant sei mit dem Ziel, größere Offenheit zu schaffen, wenn es um Predigten in anderen Sprachen als Dänisch geht. Harro Hallmann von der Deutschen Minderheit nimmt dazu Stellung.

Fundstück: Die Zugverbindung von Niebüll nach Tondern

Anhand eines Flugblattes ruft Johannes Warda uns die jüngere Geschichte des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs an der Nordseeküste nach Dänemark wieder ins Gedächtnis

Die Volksabstimmungen 1920 und die Bonn-Kopenhagener Erklärungen 1955

1920 und 1955. Zwei Jahre von tiefgreifender Bedeutung für das Verhältnis zwischen Deutschland und Dänemark, Deutschen und Dänen, Mehrheiten und Minderheiten im deutsch-dänischen Grenzland. Sie sind zugleich markante Wende- und Referenzpunkte. Jørgen Kühl erklärt, warum.

Deutsch-Dänisches Jubiläumsjahr 2020: Eine kulturelle Erfolgsgeschichte?

"Was ursprünglich als Abgrenzeung gemeint war, ist zu einer Brücke geworden" Martin Lätzel über das deutsch-dänische Jubiläumsjahr 2020

Die Ludwig-Andresen-Schule in Tondern

Nach dem Zweiten Weltkrieg war das deutsch-dänische Verhältnis gelinde gesagt angespannt. Die nationalen Minderheiten auf beiden Seiten der Grenze mussten starke Einschränkungen hinnehmen, während Sie von "ihrer" Nation finanziell darin unterstützt wurden, die jeweilige nationale Sprache und Kultur zu pflegen. Dies sollte insbesondere durch eigene Schulen geschehen. Hauke Grella, Leiter der Deutschen Museen Nordschleswig, beschreibt die Gründung der Ludwig-Andresen-Schule in Tondern/Tønder nach dem Zweiten Weltkrieg.

Kulturelle und sprachliche Vielfalt als Bereicherung. Gitte Hougaard-Werner im Gespräch

Etwa 50 000 Menschen zählen nach Schätzungen zur dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein. Der Sydslesvigsk Forening ist ihre Hauptorganisation und Gitte Hougaard-Werner dessen Vorsitzende. Mit uns spricht sie darüber, was das Jubiläumsjahr für die Minderheit bedeutet und wie erfolgreiche Minderheitenpolitik aussehen kann.

Eine lange Debatte: Zweisprachige Orts- und Straßennamen in Nordschleswig

Schon früher hatte die deutsche Minderheit den Wunsch nach zweisprachigen Ortsschildern in Nordschleswig geäußert. Es kam aber zu keiner Umsetzung

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