Dienstag, 5. März 2024

Gud as ei gudenooch

KulturzeitschriftGud as ei gudenooch

Tu jodiar teesen, wat ik bit nü apsteld haa, hiart üüb arke faal uk dethir: at kultüür, wat wi uun jong juaren mäfu, spelet för üüs hiale leewent en grater rol, üs wat wi ferlicht men. Det as natüürelk nään neien soocht, man ik haa diar en fein bispal tu: Mila Superstar.
Domools, üs ik ferlicht tjiin juar ual wiar, haa ik detdiar seerie föl luket, jüst so üs öödern, wat ik kään. Mila Superstar as en japaansk animee-seerie (at jaft det uk üs buk, haa’k oober ei leesen) an at gongt am en foomen, wat – ham hiart at al bi’t liitje, wat tu began imer süngen woort – „iar kraank an swak“ wiar an „daalang en volley-ass“ as an en „letj woner“. Ham koon Mila diarbi tuluke, hü hat sin volleyball-ütjbildang uun onerskiaselk manskapen feit an mä wat för lidj hat diar tuupkomt an –raaget. Hat wal at best volleybal-spelster faan a hiale wäält woort an hat as furchboor iargitsag. Iansis spelet hat sogoor widjer, üs en frinj faan ham stareft. Det dää ham leeder so iarag, dat hat en tidjloong mä volleyball aphäält. Man at aanj maaget hat för san frinj widjer, auer hi ham uk hal üs best volleyballspelster faan a hiale wäält sen hed. Mila maartelt ham rocht woor uf – iansis spelet hat mä iisen keeden am a iarmer, uk üs at blud man so dript – bluat am harder tu wurden. At aanj as hat uun’t japaansk natsjunaal-team an woort at best volleyballspelster faan a hiale wäält.
Wat hää det nü ales mä min tees tu dun?

teesen – Thesen
iargitsag – ehrgeizig
(ham) ufmaartle – (sich) abarbeiten, abplagen
dript – tropft
at streewin – das Streben
spits – Spitze; hier: Gipfel

Tekst an bilen:
Dr. Wendy Vanselow,
Frisistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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