Die große Ostsee-Flut 1872

KulturzeitschriftDie große Ostsee-Flut 1872

Vor 150 Jahren, im November 1872, trifft das bislang schwerste Sturmhochwasser die südwestlichen Ostseeküsten zwischen Dänemark und Usedom. Eine Ausstellung im Museum für Regionalgeschichte im Ostseebad Scharbeutz zeigt, wo die meterhohen Wellen vor 150 Jahren besonders wüten, wie es zu der Katastrophe kommt und was wir aus ihr lernen können.

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Martin Lätzels Ana[B]log

An dieser Stelle analysiert, kommentiert, moderiert und pointiert Autor und Publizist Martin Lätzel kulturelles Geschehen im Lande, schreibt auf und nieder, was ihm so in den Sinn kommt oder über den Weg läuft.

Perspektivwechsel

Den 30. Jahrestag der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992 nehmen 18 Künstlerinnen und Künstler der Region zum Anlass, um gegen Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung, Diskriminierungen jeder Art und rechte Gewalt Position zu beziehen, für Solidarität und Toleranz. Zentrales Element ist dabei, die Perspektive der Betroffenen in den Mittelpunkt zu rücken. Die künstlerischen Beiträge erfassen eine große Bandbreite von der bildenden Kunst über Film und Literatur bis hin zur Musik.

Jurek Becker zum 25. Todestag.

„Wenn ich auf die Schlei blicke, laufe ich Gefahr, daß ich anfange, idyllisch zu werden.“ schrieb Jurek Becker über seine Wahl-Heimat. Martin Lätzel erinnert an den 1997 verstorbenen Schriftsteller.

Sangeslust und Nationalgefühl

Nach seiner Auflösung im Jahr 1974 ging der Nachlass des Gesangvereins „Eintracht“ Schönberg an das Probstei Museum. In einer Ausstellung bettet das Museum die Vereinsdokumente nun in ihren historischen Kontext ein.

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Der Kieler Matrosenaufstand: Als Matrosen die Demokratie erkämpften.

Der Matrosenaufstand: Marinehistoriker Dieter Hartwig schildert die Ereignisse im November 1918 in Kiel, die den Weg zur Weimarer Republik ebneten ...

Waldbaden ist hip

Waldbaden“ ist das Gleiche wie ein Waldspaziergang, klingt nur cooler – so titelte eine große Norddeutsche Zeitung! Die Gründe,...

Boy Lornsen – der Schreiber von der Küste

Vor hundert Jahren wurde er geboren. Der Schöpfer von Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt war sein Leben lang in der Nähe des Wassers zu Hause. Und seine Geschichten und Gedichte, nahezu alle schmecken nach salziger Seeluft. Eine persönliche Würdigung von Manfred Schlüter.

Kondolenzschreiben zum Tode Max Plancks

Zum Tode Max Plancks gab es aus der Welt der Wissenschaft und darüber hinaus eine Vielzahl von Kondolenzen. Unter den Verfassern eine Reihe großer Physiker, insbesondere Nobelpreisträger. Zu diesen zählen beispielsweise Enrico Fermi, der bedeutende Beiträge zur statistischen Physik sowie Kern- und Teilchenphysik leistete, Max Born, der grundlegende Arbeiten zur Quantenmechanik verfasste, oder James Franck, der vor allem für den Franck-Hertz-Versuch bekannt ist, welcher eine der ersten experimentellen Bestätigungen der Quantentheorie darstellte. Viele der Absender kannten Max Planck persönlich, waren mit ihm befreundet oder haben mit ihm zusammengearbeitet.

Von Kopenhagen nach Preetz: Die Magie des Papiertheaters

Vor sechzig Jahren entdeckten Barbara und Dirk Reimers in einem Kopenhagener Puppenmuseum ihre Leidenschaft für Papiertheater. Diese Miniaturbühnen, die im 19. Jahrhundert ihren Ursprung fanden, verzauberten das Ehepaar so sehr, dass sie das erste Papiertheater nach Preetz brachten. Heute veranstalten sie hier ein international bekanntes Festival, das Papiertheaterspieler aus aller Welt anzieht und Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Erfahren Sie, wie aus einem Urlaubsfund eine lebenslange Mission wurde und warum die Kunst des Papiertheaters noch immer fasziniert.

„Es ist kein Traum …“ Der Dichter und Revolutionär Harro Harring

Wer war Harro Harring? Martin Lätzel erinnert an den 1798 in Nordfriesland geborenen Dichter, Maler und Revolutionär

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Ob als freie Schauspieler, feste Ensemblemitglieder oder als Regisseure. Ihre Absolvent*innen bereichern die Theaterszene nicht nur in Kiel und im Land. Rolf Peter Carl stellt die einzige Schauspielschule in Schleswig-Holstein vor.

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Kirsten Boie und der Glaube an den Apfel

Ihr erstes Buch erschien 1985. Inzwischen hat Kirsten Boie und Kinder- und Jugendbücher geschrieben. Doch auch als vehemente Fürsprecherin für die Rechte von Kindern als Leser*innen setzt sie sich ein und wurde 2011 für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Im März 2020 wird sie 70 Jahre alt.

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Der Begriff "Heimat", wie wir ihn heute benutzen, entwickelte sich erst in der Romantik, seit Ende des 18. Jahrhunderts.