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Die große Ostsee-Flut 1872

KulturzeitschriftDie große Ostsee-Flut 1872

Vor 150 Jahren, im November 1872, trifft das bislang schwerste Sturmhochwasser die südwestlichen Ostseeküsten zwischen Dänemark und Usedom. Eine Ausstellung im Museum für Regionalgeschichte im Ostseebad Scharbeutz zeigt, wo die meterhohen Wellen vor 150 Jahren besonders wüten, wie es zu der Katastrophe kommt und was wir aus ihr lernen können.

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Perspektivwechsel

Den 30. Jahrestag der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992 nehmen 18 Künstlerinnen und Künstler der Region zum Anlass, um gegen Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung, Diskriminierungen jeder Art und rechte Gewalt Position zu beziehen, für Solidarität und Toleranz. Zentrales Element ist dabei, die Perspektive der Betroffenen in den Mittelpunkt zu rücken. Die künstlerischen Beiträge erfassen eine große Bandbreite von der bildenden Kunst über Film und Literatur bis hin zur Musik.

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Das als Erzväteraltar bekannte Altarretabel von St. Nikolai war ursprünglich nicht für St. Nikolai, sondern für den Altar der etwa 200 Meter von dieser Hauptkirche Kiels entfernten, im Zweiten Weltkrieg zerstörten ehemaligen Klosterkirche des Bettelordens der Franziskaner hergestellt worden....

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Eigentlich bin ich nicht von hier. Heinrich Mann zum siebzigsten Todestag

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Wildbienen – Hilfe für summende Vielfalt

Noch gibt es mehr als 560 Wildbienen-Arten in Deutschland. Viele davon sind jedoch bedroht. Die Gründe: Monokulturen, Pestizide, zu...

Zwei holsteinische Bronze-Tauffünten des 14. Jahrhunderts: Kiel (1344) und Beidenfleth (1345)

Das aktuelle Erscheinen eines reich illustrierten Sammelbandes zum mittelalterlichen Bronzeguss in Norddeutschland gibt Gelegenheit zu einer vergleichenden Betrachtung zweier nahezu gleichzeitiger Bronzetauffünten des 14. Jahrhunderts im Landesteil Holstein des nördlichsten Bundeslandes, von denen nur diejenige der Kieler St. Nikolaikirche in dem Sammelband enthalten ist. Der Beitrag soll den Blick auf typologische, ikonografische und künstlerische Phänomene im Spannungsfeld der „Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen“ schärfen.

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