Identitätsfragen im Opernspielplan

KulturzeitschriftIdentitätsfragen im Opernspielplan

„Alte weiße Stücke“ – eine überraschend und vermutlich unerwartet ehrliche Einschätzung des eigenen Opernrepertoires, die die Oper Kiel als Titel für ihren Thementag ausgesucht hatte. Ulrich Frey, leitender Dramaturg der Oper Kiel, blickt auf den Umgang mit „divers gelesenen“ Opernfiguren in den Inszenierungen am eigenen Haus und reflektiert dabei auch den eigenen Standpunkt.

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Globales Lernen im Museum: Neue Perspektiven auf „Altbekanntes“

Globales Lernen will Menschen ermutigen und befähigen, sich für Gerechtigkeit für alle Menschen auf dieser Welt einzusetzen. Das setzt Verständnis für zunehmend komplexe Themen voraus, da es sonst kaum möglich ist, sich eine eigene Meinung zu bilden. Museen bieten Möglichkeiten, Vielfalt erfahrbar zu machen. Allein aufgrund ihrer abwechslungsreichen Ausstellungsstücke, aber auch indem wir uns ihnen aus unterschiedlichen Perspektiven nähern. Und letztlich zur zentralen Frage gelangen: Was hat das mit mir zu tun?

Sangeslust und Nationalgefühl

Nach seiner Auflösung im Jahr 1974 ging der Nachlass des Gesangvereins „Eintracht“ Schönberg an das Probstei Museum. In einer Ausstellung bettet das Museum die Vereinsdokumente nun in ihren historischen Kontext ein.

Jurek Becker zum 25. Todestag.

„Wenn ich auf die Schlei blicke, laufe ich Gefahr, daß ich anfange, idyllisch zu werden.“ schrieb Jurek Becker über seine Wahl-Heimat. Martin Lätzel erinnert an den 1997 verstorbenen Schriftsteller.

Perspektivwechsel

Den 30. Jahrestag der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992 nehmen 18 Künstlerinnen und Künstler der Region zum Anlass, um gegen Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung, Diskriminierungen jeder Art und rechte Gewalt Position zu beziehen, für Solidarität und Toleranz. Zentrales Element ist dabei, die Perspektive der Betroffenen in den Mittelpunkt zu rücken. Die künstlerischen Beiträge erfassen eine große Bandbreite von der bildenden Kunst über Film und Literatur bis hin zur Musik.

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Artikel aus den letzten Ausgaben

Carl Friedrich Cramer (1752-1807) Ein Kieler Kosmopolit im Epochenumbruch

Während in Frankreich der Sturm der Revolution tobte, blickte das übrige Europa mit gemischten Gefühlen auf das unruhige Nachbarland – fasziniert, erschrocken, zugleich tief bewegt. Die Epoche um 1800 war geprägt von einem tiefen Umbruch. Inmitten dieses Spannungsfeldes bewegte sich Carl Friedrich Cramer (1752–1807) – ein Mann, dessen Werdegang vom Kieler Theologieprofessor hin zum „norddeutschen Jakobiner“ die Dynamik und die Widersprüche seiner Zeit verkörpert.

Editorial

Die Ausgabe Sommer/Herbst 2021 - 180 Seiten Kunst und Kultur in und aus Schleswig-Holstein

Die Pumpe Kiel – der Elefant unter den soziokulturellen Zentren

Die Pumpe: Rolf-Peter Carl über Geschichte und Gegenwart des Kieler soziokulturellen Zentrums & im Gespräch mit Geschäftsführer Adalbert Schwede

Kulturpolitik ist Ländersache – Martin Lätzels Ana[B]log

Kulturpolitik ist Ländersache. Deswegen steht mit jeder Wahl, erst recht mit jedem Wechsel in der Regierung unter Umständen eine neue Ausrichtung in der Kulturpolitik an. Aber was ist Kulturpolitik genau?

„Es ist kein Traum …“ Der Dichter und Revolutionär Harro Harring

Wer war Harro Harring? Martin Lätzel erinnert an den 1798 in Nordfriesland geborenen Dichter, Maler und Revolutionär

Mythen in Schleswig-Holstein

Menschen, Gesellschaften brauchen offenbar Mythen. Sie heben sie aus der Alltäglichkeit heraus, erzählen von ihrer Herkunft, vermitteln Identität, spornen vielleicht zu neuen Taten an. Manche Mythen sind Teile des kollektiven Bewusstseins geworden.

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