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Sich auf die Natur einzulassen, ihr ihr Geheimnis abzulauschen oder ihre Zerstörung durch den Menschen festzuhalten, das hat Autorinnen und Autoren seit jeher beschäftigt. In Epochen wie der Romantik wurde
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Sich auf die Natur einzulassen, ihr ihr Geheimnis abzulauschen oder ihre Zerstörung durch den Menschen festzuhalten, das hat Autorinnen und Autoren seit jeher beschäftigt. In Epochen wie der Romantik wurde der Gang in die Natur zum metaphysischen Akt, und manche Schriftsteller wie Adalbert Stifter haben Werke vorgelegt, in denen der Mensch nicht selten zum Spielball der Naturmächte wird.
Das Interesse für die Natur hat sich in unseren Tagen gewaltig verändert. Wo wir ihren Untergang wittern, wo ihre Ausbeutung kein Halten kennt und sie uns zu entschwinden droht, da ist die Literatur in besonderem Maße gefordert. „Nature Writing“ heißt die Erzählform, die auch hierzulande große Verbreitung gefunden hat, ein Versuch, die Natur nicht mehr zum Objekt zu machen, sie in allen Facetten festzuhalten.
Der Autor und Kritiker Rainer Moritz, der von 2005 bis 2025 das Literaturhaus Hamburg leitete, stellt essayistische und literarische Texte aus der jüngeren Zeit vor, die die Natur in ein neues Licht stellen und die uns nötigen, die Natur neu zu sehen.
Öffnungszeiten
11 – 12 Uhr
Veranstalter
Bildnachweis
Gunter Glücklich

