2026Do05nov19:3021:00Friedrichsruh: „… das unerwartet frühe Erscheinen von Braten und Salat“. Otto von Bismarck und die Tafelkultur des 19. JahrhundertsVortrag von Prof. Dr. Josef MatzerathRubrikGesellschaft und GeschichteVeranstaltungsart(einmalige) VeranstaltungDiese Veranstaltung ist …barrierefrei zugänglich, kostenlosRegionHerzogtum Lauenburg / Stormarn / Segeberg / Neumünster

Zeit

5. November 2026 19:30 - 21:00(GMT+01:00)

Veranstaltungsort

Otto-von-Bismarck-Stiftung

Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh

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Details

Die Diplomatie Europas war seit der Frühen Neuzeit mit der exquisiten Küche verbunden. Auch im 19. Jahrhundert gehörte es für einen Botschafter zu seinem Amt, einen Koch zu beschäftigten, um günstige Arrangements für den politischen Gedankenaustausch zu schaffen.

Prof. Dr. Josef Matzerath, Lehrstuhlinhaber für Sächsische Landesgeschichte an der TU Dresden, erläutert in seinem Vortrag, wie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts klassische Menüs gestaltet wurden. Auch Otto von Bismarck hat deren Konzeption verstanden und gewürdigt. Er war nicht nur, wie oft zu lesen ist, ein starker Trinker und Liebhaber deftiger Speisen, sondern auch – zumindest von Amts wegen – ein Connaisseur.

Es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.

Veranstalter

2a – Bismarck-Museum Friedrichsruh ©Otto-von-Bismarck-Stiftung_Fotograf Juergen Hollweg

Otto-von-Bismarck-Stiftung

Die Politikergedenkstiftung des Bundes widmet sich der Erforschung des Lebens und Wirkens des ersten Reichskanzlers sowie der politisch-historischen Bildungsarbeit. Im Historischen Bahnhof Friedrichsruh zeigt sie...
Die Politikergedenkstiftung des Bundes widmet sich der Erforschung des Lebens und Wirkens des ersten Reichskanzlers sowie der politisch-historischen Bildungsarbeit. Im Historischen Bahnhof Friedrichsruh zeigt sie in der Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ die Erfolge und Misserfolge des preußisch-deutschen Staatsmannes im Kontext der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüche des 19. Jahrhunderts. Ausgestellt sind unter anderem die goldene Feder, mit der Bismarck 1871 den Friedensvertrag mit Frankreich unterschrieb, Zeugnisse der deutschen Kolonialpolitik sowie Nippes, der den Bismarck-Mythos veranschaulicht.
Eine zweite Ausstellung wird im benachbarten Bismarck-Museum gezeigt, das kurz vor seiner Sanierung steht.
Die Otto-von-Bismarck-Stiftung bietet in beiden Ausstellungshäusern öffentliche Führungen und ein museumspädagogisches Programm für Gruppen und Schulklassen an. Außerdem finden in Friedrichsruh Vortragsveranstaltungen sowie wissenschaftliche Tagungen statt, das Programm wird auf der Website bismarck-stiftung.de veröffentlicht.
Die Otto-von-Bismarck-Stiftung ist Mitglied in der AG Orte der Demokratiegeschichte.

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Bildnachweis

Otto-von-Bismarck-Stiftung

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